Unsere Motivation

Was uns motiviert

Unsere Motivation schöpfen wir aus diversen Erfahrungen mit dem medizinischen wie selbstgemachten Cannabis und auch aus der Zeit des Schwarzmarktes. Früher war Cannabis nicht mal als Medizin verfügbar, sodass man es gerade mal im Ausland legal testen konnte. Heute sind illegale und legale Strukturen gewachsen, haben sich weiter entwickelt und wir waren Jahrzehnte dabei! Ganz früher wuchs Hanf überall, besser als Knaster bekannt. Doch mit dem Verbot wurde es schwerer, Cannabis zu bekommen.

Die erste Quelle

Der Schwarzmarkt war für häufigere Genussexperimente die erste Quelle, wenn man nicht gerade an der Landesgrenze zur Niederlande wohnte. Cannabis vom Schwarzmarkt war damals Importware, d.h. es gab keine Blüten, sondern nur Haschisch. Dieses Haschisch wurde als Platte verkauft und immer weiter zerteilt bis man Strukturen von Groß- über Kleindealer bis zum Social Supply hatte. Darunter dubiöse Gestalten, die man nur im dunklen Park treffen kann. Bei solchen Deals musste es immer schnell gehen und es gab keine Optionen seine Ware vorher mal anzusehen. Ergo hatte man am Ende je nach Quelle unterschiedlich viel Aufwand für ein Treffen und auch die Qualität wie Herkunft blieb fraglich. Ein Lieferkettengesetz oder Reinheitsgebot gibt es da nicht und auch keine Werbeverbote für harte Drogen oder Alterskontrollen.

Heutzutage gibt es zusätzlich zu all den Risiken für Gesundheit und Freiheit, synthetische Cannabinoide, wo die Wirkung noch nicht erforscht ist, da diese Stoffe völlig neu am Markt sind. Diese Synthetik ist so gut, dass man rein optisch kaum einen Unterschied ausmachen kann, dennoch ist die Wirkung bei Überdosis gesundheitsschädlich bis tödlich. Wir raten euch immer das Cannabis genau anzusehen und wenn möglich unter einer Lupe oder Mikroskop die Cannabinoide genau zu sichten. Unveränderte Naturprodukte erkennt man relativ leicht, auch als Laie nach ein paar Anläufen.

Anfänge des Homegrow

Mit dem Homegrow ist es so eine Sache, die einen haben den „Grünen Daumen“, die anderen eben nicht. Der nächste könnte es selbst anbauen, aber hat nicht viel Platz oder lieber diskret Besuch oder Familie, die einen eigenen Anbau erschwert oder verhindert. Bei den ersten Grows kommt selten ein Top-Qualitätsprodukt am Ende bei raus, wie es vielleicht der erfahrenere Grower zaubern könnte, doch jede Erfahrung zählt! Dabei kann man leider auch Schimmel oder andere schädliche Stoffe erzeugen und bis heute kaum im „Hauslabor“ testen oder extern bezahlbar testen lassen. Man kann im Homegrow auch nie alle aufgezeichneten Cannabis Genetiken anbauen, dazu braucht es eine Gruppe oder sowas wie unseren Verein Erntefreunde,

Medizinisches Cannabis

Selbst die medizinische Versorgung ist vor Jahren nicht so gewesen, wie bei industrialisierten Medikamenten, es bleibt ein Naturprodukt. In den Anfängen gab es nur Importe aus legalisierten Ländern, die Qualität des Anbaus war hoch, doch die Strukturen wie z.B. Apotheken wussten nicht, wie man es richtig lagert. Ebenso war es kaum möglich medizinische Extrakte wie Haschisch zu bekommen oder gar verarbeitetes Cannabis zu Edibles. Wer also zu den glücklichen mit einem Rezept gehörte, hatte es trotzdem nicht geschafft das Angebot vom Schwarzmarkt zu übertrumpfen. Ebenso war es ein Kampf einen guten Arzt zu finden, der den Antrag auf Cannabis überhaupt stellte. Zudem war die Kostenübernahme nicht im Rezept enthalten, dafür musste man einen anderen Papierkrieg mit der Krankenkasse gewinnen. Die forderten meistens „aus therapiert“ zu sein, also vorher alles andere zu testen, platt gesagt, Opiate haben mehr Abhängigkeitspotential als Cannabis und noch ganz andere Nachteile, wodurch viele zurück beim Schwarzmarkt landeten.

Entwicklungen der Cannabismärkte

Heute kann man sich zwar per Rezept ab 4,20€ pro Gramm plus Kosten für die Behandlung (Rezept) und Versand legal im Internet aus der ganzen Welt medizinisches Cannabis bestellen. Unkompliziert und für die aktuelle Regierung zu einfach. Die vermutlich beste Waffe gegen den Schwarzmarkt wird nun in Frage gestellt, die hohe Verfügbarkeit. Neben dem aktuell fraglichen, zukünftigen medizinischen Zugang, ist die Qualität mit dem Preis gesunken und auch kleine Samen im Cannabis oder auch mal Schimmel per Post ankam, trotz guter Qualitätskontrollen.

Unsere Motivation auch deine?

Alle diese Gründe sprechen für einen Verein und ließen uns stets am Clubgedanken festhalten. Gemeinsam ist ein Anbau weniger intensiv und kann eine hohe Qualität für eine lange Zeit erzielen. Die Finanzierung einer Halle, Lizenz, Equipment, Vermehrungsmaterial und Betriebsmittel beläuft sich auf mehr als man in einer kleinen Gruppe leicht zusammen bekommt. Daher haben wir uns entschieden, unseren Traum, hier in der Umgebung von Lübeck mit euch zu teilen und euch einzuladen, Mitglied zu werden in unserer Lübecker Vereinskultur.

  • Wir wollen sauberes Cannabis unter den gesetzlichen Auflagen zu fairen Preisen mit dir produzieren.
  • Es soll eine Ausgabe in Lübeck geben, sodass die Verfügbarkeit für unsere Mitglieder sehr hoch ist.
  • Das Cannabis wird professionell getrocknet, überwacht und so gelagert, dass es dadurch nur noch besser werden kann.
  • Gesetzlich wird unabhängig, stichprobenartig im Labor getestet, um Gesundheitsrisiken komplett auszuschließen.
  • Wir genießen die Gesellschaft unserer Mitglieder und den Austausch miteinander über Cannabis.
  • Die Pflanzen werden lokal und liebevoller aufgezogen als industrielles Cannabis, das weiterhin als Medizin oder per Schwarzmarkt importiert wird.
  • Die Versorgung aus eigener Herstellung, ist wie ein selbstgemachter Kuchen und stets besser als die gekaufte, industrielle Ware.
  • Unser Vorhaben soll aus Mitgliederhand finanziert werden, um unabhängig zu bleiben.
  • Wir schonen die Umwelt durch nachhaltige Anbaumethoden, plastikfreie Verpackungen und kurze Wege.
  • Wir sparen uns die Zeit, jeder für sich im Kleinen anzubauen, Recherchen zu betreiben und zu ersten Mal alles selbst zu erfahren.